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 [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II

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Janda

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Di 04 Apr 2017, 22:58

Es schien als wollte Janda sogleich zu einer Erwiderung ansetzen, als ihr Thorwa den Hocker anbot, biss dann aber doch die Zähne zusammen und mahlte abwägend die Kiefer. Schließlich nickte sie grummelnd und ließ sich an Thorwa abstützend auf den Hocker nieder.

Auch wenn das störrische Nordweib es nicht offen zugab, hatte die Heilerin mit jeder Silbe ihrer Worte recht, und um ehrlich zu sein, war Janda erleichtert die Beine wieder entlasten zu können.
Davon abgesehen, war die Aussicht wieder etwas in den Magen zu kriegen derzeit unwiderstehlich. "Also gut, Heilari! Machen wir es auf deine Art." brummte die Berserkerin und straffte ächzend ihren Oberkörper, um wenigstens im Sitzen eine gewisse ehrwürdige Haltung anzunehmen.

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Die Bärin

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Di 04 Apr 2017, 23:19

[center]– Thorwa -[/center]

„Hätte ich gewusst, dass ich dich nur ein altes Mammut nennen und dich bei der Eitelkeit der roten Haare packen muss, ich hätt's eher getan“, bemerkte die Heilerin mit aufruckenden Mundwinkeln und musste dann einfach anfangen zu lachen. Es war ein ungemein herzlicher und lebensfroher Laut, der das ganze Zelt zu füllen wusste, ohne dabei aufdringlich zu werden oder gar so unangenehm laut, dass er alles im Umkreis aufschrecken würde. Ihr Zorn schien für den Moment verflogen, als hätte sie ihn über etwas sehr viel wichtigeres vergessen.
„Hier. Erst der Apfel und der Honig. Und wenn du dann weder beißt noch schnappst noch schlägst … dann hole ich dir vielleicht etwas vom Braten und vom Met hierher. Und wenn du dann auch noch die Nacht hierbleibst und schläfst, dann darfst du dich morgen alleine im Fluss waschen und zu den Andren ans Feuer setzen.“
Ihre Stimme trug wieder diesen leicht rauen „Befehlston“ in sich, der allerdings nie wirklich hart zu werden drohte. Vielmehr verbarg sich darinnen unweigerlich eine gewisse Sorge und Sanftmut, die nicht wollten, dass Janda ihre Verletzungen verschlimmerte.

Dann stapfte sie auch schon in Richtung einer tiefen Schale und goss Wasser hinein, in welches sie auch einige Kräuter gab. Ein Stück Seife zog sie aus ihrer Tasche hervor und kehrte zu Janda zurück, hinter die sie einen zweiten grob gezimmerten und höheren Hocker zog, um darauf die Schale abzustellen.
„Wasserscheu bist du aber nicht auch noch, hrm? Ich muss wissen, auf welche Kämpfe ich mich hier einlasse.“ Es klang mehr nach einem Necken, als nach Spott oder einer ernsthaften Sorge.

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[i][center]Is that how it goes, round and round forever? I ask again, where does it end?
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Can I take a skull to bed with me, to give me comfort in the night?
Will it make me laugh, write me songs, care for me when I am old and sick?[/i]
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Janda

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Di 04 Apr 2017, 23:41

Es tat gut einfach mal wieder ein ungezwungenes Lachen zu hören. Auch gefiel der Nordfrau, dass man aufhörte sie übervorsichtig mit Samthandschuhen anzufassen, als sei sie ein zerbrechliches Gör.
Dennoch war ihr Gesicht ausdrucklos. Dass sie die Heilerin wohl nicht packte und ihr die Faust ins Gesicht donnerte, war wohl Bestätigung genug, dass sie die Neckereien willkommen hieß. Noch konnte sie nicht das Wehleid ihrer Taten oder Untaten einfach hinter sich lassen, um auch nur ein Lächeln über die Lippen zu bringen.

Sie griff nach einem gesüßten Apfelstück und schob es sich zwischen den Lippen, während sie vorsichtig darauf kaute, als sei es eine für sie ungewohnte Bewegung. Jetzt wo der frische Apfelduft durch Mund und Nase strömte, erinnerte sich der Körper daran, wie sehr er das Essen benötigte, und beklagte sich mit einem hörbaren Knurren. Dennoch schmerzte der Kiefer zu sehr, um schneller zu essen.

"Nein..." sagte sie leise. "...ich vermisse das Wasser."

Als Thorwa näher trat, legte sie ihren Kopf etwas zurück, damit die Heilerin diesen besser von dem Schmutz und Schweiß befreien konnte.

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Die Bärin

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Di 04 Apr 2017, 23:50

[center]- Thorwa -[/center]

„Ich habe gehört, dass du zur See gefahren bist. Und ich habe dein Schiff gesehen. Nicht aus der Nähe, aber es sah aus, als könnte es den Winden und Wellen recht gut standhalten“, begann die Heilerin zu sprechen, als sie Jandas Kopf sacht stützte und diesen auf dem Rand der Schale ablegte, um das lange Haar in das Nass zu betten,
„Ein wenig beneide ich dich um die ganzen Abenteuer, die du bestimmt erlebt hast, aye? Ich selbst habe nur Skrava manches Mal begleitet, um die Verwundeten von Deck hinunter in den Schiffsbauch zu bringen und dort das Fleisch zusammen zu nähen. Dort unten war's oft stickiger, als an Land.““ Ihr Mundwinkel hob sich ein wenig, indessen sie behutsam mit ihren Fingern einige der Zöpfe in dem rötlichen Haar zu lösen begann und bereits Wasser zum Scheitel hin schöpfte. Es mochte kühl sein, aber vielleicht war es Janda ja sogar angenehm. Bald schon find Thorwa gar damit an, Seife zwischen ihren Händen aufzuschäumen und diese in die Haarflut Jandas hinein zu reiben. Ihre Fingerkuppen ließ sie bis auf die Kopfhaut fahren, gerade so stark, dass sie jene Haarsträhne erreichte, und sanft genug, dass es nicht wehtat. Etwas länger, als es notwendig gewesen wäre, massierte sie den Schaum ein und „kraulte“ dabei auch über die Kopfhaut. Eine beiläufige Geste, die sie der Verwundeten wohl schenkte.

„Was hältst du davon, wenn ich dich später zum Fluss bringe und wir eine Weile dort sitzen beim Essen. Es ist zwar nicht das Meer, aber es ist das meiste Wasser auf einem Fleck, das wir hier finden können.“

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Mi 05 Apr 2017, 17:02

"Aye, es ist ein gutes Schiff..." stimmte Janda wortkarg zu.
Sie lauschte zwar der Erzählung der Heilerin, aber ihr selbst war offensichtlich nicht nach Reden zu mute.

Das Nordweib legte einfach nur den Kopf in den Nacken und schloss die Augen, während sie Thorwas Worten zur Bestätigung nur ein beiläufiges Brummen widmete.
Vielmehr genoss sie die filigranen Finger, die ihre Kopfhaut massierten und kraulten. Janda merkte gar nicht, dass ein leiser Seufzer ihren Lippen entglitt.
Das schmerzende Pochen in ihrem Schädel, das sie die letzten Tage dauerhaft spürte, wurde mit vielen kleinen kreisenden Fingerbewegungen nach und nach weg gerieben.
Die Heilerin war in der Tat geschickt mit den Händen, das musste ihr Janda innerlich zugestehen. Sie vergaß für einen Moment sogar den Kummer und den Hunger den sie verspürte.

Solange bis Thorwas Stimme sie wieder in die Wirklichkeit zurück holte. Sie wollte wieder abdriften, sich einfach treiben lassen...keine Konversation führen, der ihren geschundenen Geist im erbärmlichen Diesseits fesselte.
"Schweig doch endlich, Weib." murrte sie leise mit einem leicht genervten Seufzen, während sie versuchte sich wieder auf das zärtliche Gefühl auf ihrer Kopfhaut einzustimmen.

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Mi 05 Apr 2017, 17:21

[center]- Thorwa -[/center]

Ein tiefer Atemzug füllte Thorwas Brustkorb.
Gut, sogar ein sehr tiefer.
Und wahrscheinlich hätte sie Janda am Liebsten einen ordentlichen Kinnhaken verpasst, aber daran hinderten sie die Wunden, die sie in den Zügen des Weibes nur allzu genau erkennen konnte. Und das mochte Jandas Glück sein! Denn immerhin besaß Thorwa genug Geduld und Mitgefühl, um ihr ein wenig ekliges Verhalten durchgehen zu lassen. Ein wenig. Aye. Das bedeutete nicht, dass die Heilerin nicht ihre Grenzen hatte.
Und so umzuckte ein Grinsen ihre Lippen, als sie scheinheilig mit ihren Fingerkuppen weiter das rote Haar durchstreifte und die Kopfhaut auf jene Art massierte, die Jandas Schmerzen und ihre Sorgen zu lindern schienen.

Und aye, in all das raunte sie „herzallerliebst“ mit ihrer etwas angerauten Stimme:
„Es ist gut, dass du endlich eingesehen hast, dass du am Besten liegen bleibst von heute bis morgen.“
Mehr sagte sie nicht.
Mehr gab es nicht zu sagen.
Mit einer Hand hielt und massierte sie den Hinterkopf der Kriegerin, indessen die Finger der anderen sogar reichlich unmerklich die ersten Knoten aus den Haaren kämmten. Für einen Kamm oder eine Bürste war es noch lange nicht an der Zeit.

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Mi 05 Apr 2017, 17:38

Von ihrem eigenen unverschämten Verhalten merkte das raue Nordweib scheinbar nichts.
Weiterhin lehnte sie den Kopf zurück und hatte die Augen geschlossen, während sie genießerisch brummte, nachdem geschickten Heilerfinger wieder über die Kopfhaut massierten.
Doch wieder drangen Thorwas Worte an ihre Ohren. Janda beschloss sie einfach auszublenden. Irgendwann würde das quaselnde Weib schon den Mund halten, und sich auf das wesentliche konzentrieren.

Es dauerte einige Momente der wohlfühlenden Entspannung, bis die Worte in ihr Bewusstsein durchgedrungen sind.

"Hrmm, nein...ich werde nicht liegen bleiben..." murrte Janda leise, während sie weiterhin die Berührungen genoss, und nebenbei dieses Missverständnis aus der Welt schaffte.

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Mi 05 Apr 2017, 17:48

[center]- Thorwa -
[/center]

Und schon wieder atmete die Heilerin tief ein und wieder aus. Dieses Mal konnte sie nicht anders, sondern vergrub ihre Finger tief in dem roten Haar, um daran zu ziehen, so dass sie die gesunde Gesichtshälfte einmal im kalten Wasser untertauchen ließ. Hoffentlich rann ihr auch etwas von dem Nass in die Nase und in den Mund!
Es war kein bösartiger Ruck, aber einer, den Thorwa einfach nicht unterdrücken konnte!
Wenn sie schon weiterhin sanft die Seite ins Haar verrieb und die verknoteten Strähnen auflöste, dann …

Sie schnaufte leise aus.
'Und wie du liegen bleiben wirst …', murrte sie in Gedanken, aussprechen aber, oh nein, das würde sie nicht. Vielmehr streifte ihre Hand in Jandas Nacken herab und rieb massierend wenigstens die gröbsten Verspannungen aus diesem.

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Mi 05 Apr 2017, 18:08

Jäh wurde Jandas Traumreise zerstört, als unerwartet ein leichter Ruck ihren halben Kopf in das Wasser tauchte.
Kurz hustend hob sie ihren Kopf und öffnete brummend die Augen.
"Pass doch auf!" brummte sie genervt und atmete tief ein.

Es hatte keinen Sinn erneut zu versuchen in entspannte Stimmung zu kommen.
[i]'Selbst wenn Thorwa mal nicht redet, versucht sie offenbar mich zu ertränken. Vielleicht sollte ich einfach aufstehen und das Haar am See auswaaaa - '[/i] Der Gedanke wurde jäh unterbrochen, als die gewandten tätowierten Finger über ihren verspannten Nacken glitten und dort die verhärteten Muskeln mit erfahrenen Bewegungen massierten.
Janda konnte nicht anders, als teils schmerzhaft, teils entspannend aufzukeuchen und zu grunzen.

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Do 06 Apr 2017, 01:08

[center]- Thorwa -[/center]

„Das habe ich.“
Knapp erfolgte die Antwort Thorwas, als sie auch schon das letzte Mal über den Nacken Jandas fuhr und ihren Kopf schüttelte. Sie hatte selten etwas verspannteres gespürt. Und so starrsinnig wie das Weib sich weigerte, sich selbst auch nur ein wenig Ruhe zu lassen, aye, wie sollte es da besser werden? Aber darum würde sie sich später kümmern.

„Lehn den Kopf etwas nach hinten.“ Bei der Aufforderung führte sie das Haupt der Berserkerin etwas nach hinten und bettete eine Hand an deren Stirn, damit keine Seife und kein Wasser über die geschundene Gesichtshälfte flossen. Immer wieder schöpfte sie von dem kalten Nass, bis das Haar endlich einmal durchgewaschen worden war. In der Schale fand sich eine ganze Menge Dreck und Blut und trübte das Wasser, das sie daraufhin nach draußen brachte, um es auszuschütten. Erst nach einem Auswaschen befüllte sie die Schale von Neuem, um sie wieder hinter Janda abzustellen.

„Ich werde dir das Haar nochmal waschen und dann die Wunde reinigen und frisch versorgen. Hätte ich eher um deinen Starrsinn gewusst … ich hätte mir weniger Sorgen gemacht.“ Kurz gewann ihre Stimme wieder etwas neckendes, ehe sie einen groben Kamm heran zog und die ersten Strähnen kämmte. Stück für Stück. Irgendwie brachte sie es fertig, dass es nicht die ganze Zeit wehtat, selbst wenn es lange dauerte. Was darauf folgte war, dass sie ihre Hände von Neuem einseifte und mit ihren Fingern dann bis auf die Kopfhaut griff.
Ihr Blick ruhte dabei auf dem dünnen Verband, den sie über die Gesichtswunde gebettet hatte. Es wurde wirklich Zeit, dass sie ihn wechselte.

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Fr 07 Apr 2017, 14:08

Während Thorwa kurz draußen war, um die Schale auszuschütten, griff Janda hungrig nach dem Schälchen mit den gehonigten Apfelstücken. Hungrig schob sie sich diesmal ein ganzen Stück in den Mund und kaute darauf vorsichtig rum.
Auch wenn der volle Mund ein stechendes Zwicken an ihrer Wangewunde erzeugte, war der Genuss diese Qual in dem Moment wert. Dennoch hatte die Nordfrau noch etwas Probleme beim Kauen, und so lief ein kleines Rinnsalgemisch aus Apfelsaft und Speichel aus ihrem rechten Mundwinkel, was sie jedoch nicht weiter beachtete, und sich schon das nächste Stück zwischen die Lippen schob.

Als Thorwa wieder eintrat und die Planung erklärte, nickte Janda schmatzend. Anschließend schob sie sich das letzte Apfelstück in den Mund und legte den Kopf wieder bereitwillig zurück. Die Augen ruckten nach oben, so dass sie Thorva zur Hälfte kopfüber anblicken konnte. Eine Bewegung, die durch den massierten Nacken viel einfacher von der Hand ging.
"Aye! Du brauchst dir um mich keine Sorgen machen!" sagte das Nordweib mit einem empörten Unterton.
Dann aber, als die Finger wieder ihre Kopfhaut berührten zog sie die Luft wieder scharf durch die Nase ein, und schloss aushauchend die Augen.

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Lorn Ehrenhand

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BeitragThema: Re: [Foren-Rollenspiel] Ein Lager am Pass II   Sa 08 Apr 2017, 14:21

Lorn wischte seine vom geschmolzenen Schnee nasse Hand am alten Bärenpelz ab und sah zu den beiden Nordweibern. Sie schienen ihm tatsächlich einander sehr vertraut zu sein, was dem Heiler nur gelegen kam. So wusste er Skrava in guten und behüteten Händen.
"Der Sud wird Arnika für deine Kopfwunde und Melisse für den Schwindel enthalten, es sollte deine Beschwerden lindern. Trinke reichlich davon, es wird dir gut tuen."
Müde erhob sich Lorn wieder, schüttelte den dicken Pelzumhang aus, um ihn vom Schnee zu befreien. Langsam stapfte er gen kleinen Metallkessel und lief zum nahen Fluss, dessen Ufernoch frei von gefrorener Eisdecke war. Sein Blick glitt über die Landschaft und erblickte erneut die Bärenmutter mit ihrem Kleinen. Sie wagte sich weit an das Lager heran und erneut trafen sich ihre Blicke. In stiller Geste bäumte sie sich auf, doch der alte Skaal schöpfte sein Wasser und gab der Bärin keinen Grund ihm zu misstrauen oder als Gefahr zu sehen.
Der Kessel fand schließlich seinen Platz am warmen Feuer und auf heißer Asche. Arnika, Melisse und etwas Lavendel um Skrava Schlaf zu schenken streute er in das Gefäß. Zufrieden brummend setzte er sich zwischen den beiden Kriegerinnen und dem wärmenden Feuer auf einen größeren Stein.
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